Formulare
Klassische elektronische Formulare, wirtschaftlich für einfache Verfahren und verlässliche Rückfallebene.
EFAST ist das Antragsmanagementsystem der FJD für Bund, Länder und Kommunen. Es deckt die komplette Antragsstrecke ab: Anträge erstellen, bereitstellen, finden, beantragen, bearbeiten und bescheiden.
EFAST wird ausschließlich in Deutschland betrieben, wahlweise durch die FJD oder im Rechenzentrum des Landes.
Ein Antrag durchläuft immer dieselben Stationen. Die Behörde erstellt den Antrag und stellt ihn bereit. Bürgerinnen und Bürger finden ihn und beantragen die Leistung. Die Behörde bearbeitet den Antrag und bescheidet ihn. EFAST deckt alle diese Stationen ab. Sie erhalten die Plattform vollständig und entscheiden anhand Ihrer Verfahren, was Sie einsetzen. Unsere innovativen KI-Funktionen unterstützen dabei in mehreren Bereichen, sowohl Bürgerinnen und Bürger als auch die Sachbearbeitung. Und wir bauen kontinuierlich aus: zum Beispiel automatisierbare Workflows für die Zusammenarbeit mit Fachverfahren oder die Anbindung an NOOTS, um vorhandene Daten effektiv zu nutzen.

KI-gestützte Antragserstellung. Bestehende Formulare, Scans und selbst Skizzen werden automatisch erkannt und in die Struktur des Standards FIM (XDatenfelder) überführt. Was dann noch anzupassen ist, erledigen Sie im Editor per Click & Drop. Logik- und Prüfregeln entstehen ohne Programmierung, die Live-Vorschau zeigt jederzeit, wie der Antrag für Antragstellende aussieht.
KI-Antragsübersetzung. Fertige Anträge übersetzen Sie in zahlreiche Sprachen, zukünftig direkt im Editor. Das spart externe Übersetzungsaufträge und die doppelte Pflege der Inhalte.
Das Ergebnis: Ein Verfahren wird digitalisiert, ohne dass daraus ein IT-Projekt wird.

Jeder mit EFAST erstellte Antrag wird in einer zentralen Bibliothek bereitgestellt und ist nutzbar. Das Prinzip „Einer für Alle“. Andere Verwaltungen beziehen ihn ohne Zusatzkosten. Wer einen bezogenen Antrag an eigene Bedürfnisse anpassen möchte, kann das tun. Anträge, die nicht geteilt werden sollen, werden als privat markiert.
Das Ergebnis: Niemand zahlt zweimal für dasselbe Verfahren.

Vor dem Livegang legen Sie fest, wie der Antrag arbeiten soll: über welchen Weg die Daten zugestellt werden, ob und wie Gebühren erhoben werden, mit welchem Vertrauensniveau sich Antragstellende anmelden und ob eine Unterschrift erforderlich ist. Anschließend wird der Dienst bereitgestellt und von Ihnen im Zuständigkeitsfinder referenziert, damit er dort gefunden wird, wo Bürgerinnen und Bürger suchen.
Für die Anmeldung sind die BundID und Mein Unternehmenskonto eingebunden, für die Unterschrift die qualifizierte elektronische Signatur mit Echtheitsprüfung per QR-Code, für Gebühren die Standards XBezahldienste, pmPayment und ePayBL samt automatischer Quittung.
Das Ergebnis: In drei Schritten zum fertigen Onlinedienst. Authentifizierungsniveau, Zustellweg und Verarbeitungsverzeichnis festlegen, fertig.

KI-Antragsfinder
Er versteht, was jemand meint, statt auf das richtige Stichwort zu warten: Er erkennt die Absicht hinter einer Formulierung, stellt bei Bedarf Rückfragen, bleibt dabei im Gesprächszusammenhang und erklärt das Ergebnis verständlich, auch in anderen Sprachen. Damit endet das Raten von Amtsbegriffen.
Beantragt wird dann so, wie es den Bürgerinnen und Bürgern liegt: als klassischer Online-Antrag, im Dialog mit der KI-Ausfüllhilfe oder in einer Kombination aus beidem. Die Ausfüllhilfe übersetzt dabei Verwaltungssprache, beantwortet Fragen zu Nachweisen und hilft bei Formulierungen. Vollständigkeitsprüfung und eine Zusammenfassung vor dem Absenden sorgen für vollständige Anträge, Unterlagen lassen sich später nachreichen. Alles läuft mobil und barrierefrei im Browser, Ende-zu-Ende verschlüsselt; bei der Hochsicherheitserfassung bleiben die Daten während der Eingabe im Browser der Antragstellenden.
Das Ergebnis: weniger Abbrüche, weniger Rückfragen, vollständige Anträge ab der ersten Sekunde.

Eingehende Anträge landen im EFAST-internen Behördenpostfach und können dort gefiltert, zugewiesen, bearbeitet und als Bescheid digital zugestellt werden. Über eine Schnittstelle lässt sich der Arbeitsplatz um eigene Erweiterungen ergänzen.
KI in der Sachbearbeitung. Daran arbeiten wir: Zukünftig soll die fachliche Arbeit durch KI-Modelle unterstützt werden, die auf den jeweiligen Rechtsbereich trainiert und kuratiert sind, damit nur geprüfte fachliche Information zur Anwendung kommt. Ebenso an der KI-Vorprüfung, die einen Antrag vorab prüft und eine Empfehlung samt Begründung liefert. Die Entscheidung bleibt in jedem Fall bei der Behörde.
Das Ergebnis: ein durchgängig digitaler Weg vom Antragseingang bis zum Bescheid.
Die Daten werden sicher über FIT-Connect und XTA/OSCI übertragen und automatisch an die zuständige Stelle geroutet. Bestehende Fachverfahren werden angebunden.
Registeranbindung NOOTS Demnächst verfügbar
Über NOOTS lassen sich Anträge in Zukunft mit bereits bekannten Daten vorbefüllen. Nach dem Once-Only-Prinzip fragt die Verwaltung nur noch, was sie nicht schon weiß. Davon haben beide Seiten etwas: Bürgerinnen und Bürger geben nichts zweimal an, die Behörde erhält vollständigere Anträge mit bereits geprüften und eindeutigen Daten, hat weniger Rückfragen und spart Zeit. Auch die Weitergabe an beteiligte Stellen wird einfacher, etwa an Schufa, Bauamt oder Feuerwehr.
Das Ergebnis: weniger Doppelerfassung und geprüfte Daten dort, wo weitergearbeitet wird.
Weniger Aufwand für die Behörde, erleichtertes Arbeiten für die Bürgerinnen und Bürger. Digitalisierung, die sofort spürbar funktioniert.
Eine Plattform, keine Einzellizenzen. Sie erhalten mit EFAST den vollen Funktionsumfang und entscheiden allein anhand Ihrer Verfahren, was Sie davon einsetzen. Beratung anfragen
Barrierefreiheit ist kein Nachrüstprojekt. Sie steckt in jeder Antragsstrecke, die mit EFAST entsteht. Wer einen Online-Dienst im Editor baut, bekommt sie mitgeliefert. Das erspart die teure Reparatur nach der ersten Prüfung und erreicht die Menschen, die auf sie angewiesen sind, vom ersten Tag an.
Mobile First, nicht Mobile Auch. Behördengänge erledigen die meisten Menschen heute am Telefon. Die Oberflächen von EFAST entstehen von der kleinen Bildschirmgröße aus und nicht als Schrumpfversion einer Desktop-Maske. Ein Antrag lässt sich unterwegs vollständig ausfüllen und absenden, nicht nur beginnen.
KI aus eigener Entwicklung. Unsere KI-Funktionen bauen wir selbst und setzen dabei so weit wie möglich auf deutsche und europäische Modelle. Wo wir die Wahl haben, behalten wir die Kontrolle darüber, womit wir arbeiten, statt uns an einen außereuropäischen Anbieter zu binden. Dazu gehört, dass die Modelle nur auf fachlich kuratierte Information zugreifen: geprüfte Inhalte statt frei erfundener Auskünfte.
EFAST ersetzt Bewährtes nicht, sondern ergänzt es. Formulare, das dynamische Antragssystem und die KI-Funktionen laufen parallel auf derselben Plattform. Welche Sie einsetzen, entscheiden Sie.
Klassische elektronische Formulare, wirtschaftlich für einfache Verfahren und verlässliche Rückfallebene.
Dynamische Onlineanträge mit Erfassungsmasken, Validierungen und Berechnungen. Eingaben bleiben bis zum Absenden im Browser.
Bestehende Formulare per Knopfdruck als Online-Dienst bereitstellen, Leistungen in Alltagssprache finden, beim Ausfüllen begleitet werden. Souverän, mit fachlich kuratierter Information und, so weit wie möglich, mit deutschen und europäischen Technologien.
EFAST nutzt die föderalen Standards und Basisdienste des deutschen E-Governments. An ihrer Weiterentwicklung arbeiten wir mit, insbesondere bei FIT-Connect und den FIM-Datenfeldern.
Die Plattform läuft in getrennten Umgebungen, alle ausschließlich in Deutschland. Hinter allen steht dieselbe Technik.
Dasselbe Produkt, mit dem Branding des Landes:
Service, Support und Schulungen gehören nicht zur Plattform, sondern zu unserer Leistung: Service-Center, Onboarding, Schulungen und Digitalisierungsworkshops für Kommunen. Von der eigenständigen Nutzung bis zum vollständigen Done4You-Betrieb, bei dem FJD Einrichtung, Betrieb und Betreuung übernimmt.
EFAST ist das Antragsmanagementsystem der FJD Information Technologies AG. Es unterstützt Bund, Länder und Kommunen bei der vollständigen Digitalisierung von Verwaltungsleistungen, von der Antragserstellung bis zum Bescheid. EFAST wird ausschließlich in Deutschland betrieben: die bundesweite Instanz EFAST.digital durch die FJD, die Landeslösungen NAVO und ThAVEL in den Rechenzentren der Länder.
EFAST bündelt sechs Stationen in einer Plattform: Antragserstellung mit KI-Unterstützung, Nachnutzung vorhandener Anträge, Antragsbereitstellung, Beantragung durch Bürgerinnen und Bürger, Antragsbearbeitung bis zum Bescheid sowie Datenübergabe an Fachverfahren und Register. Service, Support und Schulungen bis zum Done4You-Betrieb kommen als Leistung der FJD hinzu.
Nein. Sie erhalten die Plattform vollständig und nutzen, was zu Ihren Verfahren passt, ohne Einzellizenzen. Weiteres können Sie jederzeit hinzunehmen.
Hinter allen drei steht dasselbe Produkt. EFAST.digital ist die bundesweite Instanz, die FJD selbst in Deutschland betreibt. NAVO in Niedersachsen und ThAVEL in Thüringen basieren darauf und tragen die Marke des jeweiligen Landes.
Alle Umgebungen werden ausschließlich in Deutschland betrieben. Bei der Hochsicherheitserfassung bleiben Daten während der Eingabe im Browser der Antragstellenden.
Bei der Antragserstellung erkennt die KI bestehende PDF- und Papierformulare und überführt sie in standardkonforme Online-Dienste; fertige Anträge übersetzt sie in zahlreiche Sprachen, zukünftig direkt im Editor. Der KI-Antragsfinder führt Bürgerinnen und Bürger über eine Freitextsuche zur passenden Verwaltungsleistung, die KI-Ausfüllhilfe begleitet sie beim Beantragen, übersetzt Verwaltungssprache und beantwortet Fragen zu Nachweisen. An KI-Unterstützung für die Sachbearbeitung und an der KI-Vorprüfung von Anträgen arbeiten wir.
Von der eigenständigen Nutzung bis zum Done4You-Modell, bei dem FJD Einrichtung, Betrieb und Betreuung übernimmt. Dazu kommen Schulungen, Digitalisierungsworkshops und das Service-Center.
Dokumentation und Glossar: EFAST Service Center